Eveline Rufer - Sommersonnenwende

Eveline Rufer trifft sich zur Sommersonnenwende mit Gleichgesinnten und Freunden um ein kleines schamanisches Ritual abzuhalten. Ausgerüstet mit Trommeln und Rhythmus-Rasseln bricht die kleine Gruppe in den nahen Stadtwald auf. Geschützt und genug Abseits der Hündeler- und Jogger-Strecke hat sie einen kleinen Platz für sich und ihre Rituale. Da fliesst ein kleiner Bach, eine grosse kräftige Buche gibt dem Platz Schutz und selbstverständlich darf für ein Ritual die Feuerstelle nicht fehlen. Die Gruppe bildet einen Kreis ums aufgeschichtet Holz. (Das Feuer wird später während der Zeremonie angezündet.) Jeder kommt zur Ruhe und Eveline leitet das Ritual ein. Am Anfang wird Kontakt mit den Waldbewohnern aufgenommen. Neben den physischen Bewohner, wie Tieren und Bäume, lädt uns Eveline auch dazu ein, die Elfen, Zwerge und den Pflanzengeister willkommen zu heissen. Jeder beginnt mehr und mehr innezuhalten, wahrzunehmen, was vielleicht nicht mit den Augen wahrgenommen werden kann, lauscht und horcht in sich selbst. Eveline bittet die Teilnehmer Rückschau auf das vergangene halbe Jahr zu nehmen, sich bewusst zu werden, was einem Gutes und weniger Erfreuliches widerfahren ist. Die aufkommenden Gefühle und Emotionen sollen nochmals Raum bekommen bevor man diese der Natur, dem Wald und dem Feuer übergibt. Dazu wird laut getrommelt und Eveline stimmt dazu, mit ihrer starken Stimme, mit ein. Es ist kein Lied, es sind Laute, die sich aber schön anhören. Manche Personen stimmen mit ein und geben auch Töne und Laute von sich. Es entsteht eine Melodie, aber auch Stille und auch ein Schrei darf hier Platz haben. Um den Prozess des Loslassend und Abgebens zu unterstützen verteilt Eveline jetzt trockenen Lavendel-Blüten. Der Lavendel wird die negativen Erlebnisse des letzten halben Jahres aufnehmen und diese dann dem Feuerelement übergeben.  

Nach dem Loslassen bitte Eveline die Teilnehmer, sich ihrer Kraft und ihrem Potential bewusst zu werden und diese zu verstärken. Auch hierbei unterstützen die Trommeln und Stimmen den Prozess. Diesmal gibt es trockenes Johanniskraut, das für das Sonnenlicht steht. Diesem wird die eigene Stärke eingehaucht und durchs Verbrennen soll er sich mit dem Rauch ausbreiten. 

Und wieder wird getrommelt, gesungen und fast ums Feuer getanzt. Jeder für sich, mit dem, was sich bei jedem Teilnehmer ausdrücken will. So sind die einen in sich und still und andere lassen Töne entstehen. Es entsteht ein eine Klangfolge, eine Welle von auf und ab bis alle in der Stille enden und die Eindrücke kurz auf sich wirken lassen. Man bedankt sich bei allen im Walde und sonstigen Helfern für das gelungene Ritual. Zum Abschluss wird noch übers Feuer gesprungen, um den neugewonnen Kräften und Macht mehr Ausdruck  zu verleihen.

Informationen über Eveline und ihre Arbeit findet ihr auf: www.transform-life.ch

 

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