L S D

Auch wenn die Substanzen verboten sind, tauchen sie doch auch immer wieder auf. Menschen die auf Suche nach Ihren innersten Gefühlen und auf Visionsusche sind, konsumieren die Mittel um „hinter den Vorhang zu schauen“, neue Erkenntnisse über sich zu gewinnen und heil zu werden. Auch werden die Mittel wieder in der Psychotherapie eingesetzt. Somit finde ich, dass das Thema wunderbar zum Heilen passt. 

 
Viele Menschen fürchten sich vor den Drogen, wie die Wundermittel ja auch genannt werden. Und die Einnahme ist nicht ohne. Man weiss nie wo man landet, was man sieht und wie man mit dem gesehenen klarkommt. Aber die Substanzen nur aus Angst nicht zu nehmen ist schade, denn in einem sicheren Umfeld und mit kleinen Dosierungen kann fast nichts passieren. 
 
In letzter Zeit liest und hört man wieder vermehrt über das Thema LSD und vor allem über Ayahuasca. Ich finde es richtig, dass diese Möglichkeiten, wie man seinen, über Jahre antrainierten, Schutzpanzer aufbrechen kann, wieder zugänglich werden. Es ist auch nicht gegeben, dass es beim ersten Experiment gelingt, sich fallen und loszulassen, dass die Wirkung sich ausbreiten kann. Der Körper ist so trainiert, die Kontrolle zu behalten, dass er die Substanz ausblenden kann. Und genau darum geht es bei diesen Mitteln: Seine Kontrolle komplett loszulassen, zuzulassen was sich zeigen will und geduldig warten bis die Wirkung nach Stunden wieder nachlässt. Ja, es kann sein, dass man im Krieg landet, die Gesichter von anderen Menschen sich in Fratzen verwandeln oder man das Gefühl hat, man kommt nie mehr los von LSD. Vielleicht verändert es ganze Leben und bestehende Strukturen. (Aber die müssen ja schon lange auf wackeligen Beinen oder nur mit komplizierten Verknüpfungen standgehalten haben.)  Und wiederum kann es dein Herz öffnen, dich den Mitmenschen gegenüber öffnen und das Gefühl vermitteln, dass wir alle miteinander verbunden sind. Das Leben bekommt eine neue Dimension. Ich möchte diese nicht mehr missen. 
 
Und ja, man kann den Zustand auch mit intensiven Meditieren oder über einen kompletten Zusammenbruch erleben, wo man auch im nichts landet, sich wieder aufbaut und die Welt neu zu betrachten lernt. Es muss überhaupt niemand so etwas probieren und sich aufs Ungewisse einlassen - aber vielleicht kann es auch eine Abkürzung zum Aufwachen und Heilwerden sein?  
 
Wenn du im Internet suchst, findest du eine Menge über die Wirkung der Substanzen, was sie auslösen und wie gefährlich sie sind. Es gibt Stimmen, die dafür sind und auch sehr kritische. Mach dir dein eigenes Bild. Informiere dich und vielleicht probierst du es sogar aus. Alles auf eigene Verantwortung. Die Welt wird danach noch gleich sein und doch wieder nicht. :-) 
 

 

« Lieber Pascal DANKE! »